Februar Bill Alpine Zeitung. Der alpine Rettungsdienst. Unter dem Eindrücke eines Lawinemmglückes, denr eirrer der besten Innsbrucker Bergsteiger im Februar 1897 zum Opfer siel, gründete der Akademische AlpenklM Innsbruck im Winter 1897/98 im Vereine mit den übrigen alpinen Vereinigungen Innsbrucks die Alpine Rettungsgesellschaft in Innsbruck, die ihre Tätigkeit inr ganzen Ostalpengebiete überall dort entfalten sollte, wo llicht von anderer Seite Nettungseinrichtilugen geschaffen würden. Tatsächlich gelang es ' der Alpinen Rettungsgesellschaft in kurzer Zeit zu erstarket: und ihren Wirkungskreis Über einen grasten Teil Tirols und der anderen Ostalpenländer auszudehnen. Ihr Hauptsitz war uüdl blieb Innsbruck. Als nun der D. u. O. Alpenverein unter seinem damaliger: ZentralPräsidente 1: Professor Tr. Jpsen in Innsbruck das alpine Rettungswesen unter feine Verein säufgab er: aufnahm, ging die Alpine Rettungsgesellschaft im u. O. Alpenverein ans und stellte ihre Einrichtung, Erfahrungen, Mittel und insbesondere auch ihre int Rettungsdienste erprobten Mitglieder dem Alpenverein zur Verfügung. Seit 1. Jauner 1903 ist das alpine Rettungswese:: unter der Leitung und Fürsorge des D. und O. Alpenvereines. Überall in Tirol und den anderen Ostalpenländern besteben alpine Rettungsstellen, denen die nötigen Unfall - Meldestellen ungegliedert sind. Tie Kosten der Einrichtung u:: d Ausgestaltung dieser Rettums und Meldestellen trug und trägt der Alpenvevein. Tie Pflege des alpinen Rettungswesens ' obliegt den Wpenvereinssektionen:: nter der Oberaufsicht des Häuptausschusses, der alljährlich im Jahresvoranschlage des Gesamtve reines die nötigen Geldmittel sicherstellt. Selbstverständlich wandte auch die Alpenvereinssektion Innsbruck, wo ja die Überlieferung der Alpinen Rettungsgesellschaft lunnittelbar fortlebte, dem alpinen Rettungswesen stets die gebührende Aufmerksamkeit zu. Z:: r Ausübung des Rettungsdienstes in ihrem Bereiche stehen zwei Rettungsstellen in Innsbruck und Neustist, sowie 26 Unfall - Meldestellen mit entsprechender Ausrüstung zur Verfügung. Die Leitung obliegt dem Alpinen Rettungsausschusse der Sektion ( gegenwärtiger Obmann Herr Josef Mattes, Bandagist, Maria Theresienstraße 51). Ter Dienst selbst Wird von freiwilligen Helfern ( Rettungsmännern) und bezahlten Hilfskräften ( Bergführern) n. a. besorgt. Freiwillige Helfer sind jene Bergsteiger, die sich, der 'Sektion gegenüber verpflichten, nach ' Bedarf und Möglichkeit an: Rettungsdienste, besonders auch an Rettungszügen ins Gebirge teilzunchmen. Tiefer ehrenvollen, gewöhnlich! recht anstrengende:: und vielfach gefährlichen Aufgabe widmeten sich von jeher insbesondere die Mitglieder des Akad. Alpenklubs Innsbruck. Tier Rettungsdienst zerfällt in Mitwirkung Lei der Bereitschaft und in Tätigkeit an der Unfallstelle ( Anfsucher: Vermißter, Retten, Bergen n. a.). Tie Bereitschaft ist so eingerichtet, daß ai: jedem Sonn und Feiertage und den darauffolgenden
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 20. Februar 1911, S. 10, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/8849-entwicklung-und-organisation-des-alpinen-rettungswesens-in-tirol-1911).
Seite 33. Alpine Zeitung. Der alpine Rettungsdienst. Wir haben bereits kurz über die am Montag abgehaltene Versammlung der Mannschaft des Alpinen Rettunsdienstes des D. u. £ >. Alpenvereines, Sektion Innsbruck, berichtet …
Alpine Zeitung. (Zum Kapitel „ Alpines R c t t u n g swesen ") schreibt uns ein Leser: Wie ungeheuer schwierig ein Transport von Verunglückten in den Bergen ist und welche großen Opfer an die Teilnehmer einer Expedition …
(Entschädigung der Hilfskräfte bei alpinen Unfällen.) Mit der Über - ' nähme des alpinen Rettungswesens durch den Alpenverein entstand bei vielen Turisten ( zu - ' meist Nichtmitgliedern des Vereines) die Vorstellung, da …
Gründungsfestes abzusehen. Alpine Zeitung. Vollversammlung der Freiwilligen alpinen Rettungsmannschaft in Innsbruck. Gestern abend fand im Gasthofe Hellenstainer die Vollversammlung der Freiwilligen Neltnngsmannschaft de …
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