Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
EISBERG GEWINNT, HEIM NUR GELOBT

Wettbewerb für Bauten am Maximiliansplatz mit Preisvergabe

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 2. Mai 1912 · Seite 3
(Zur Verbauung derZelgergründe.) Die Stadtgemeinde Innsbruck hat bekanntlich aus Grund des Gemeinderatsbeschlusses vorn 7. März 1912 einen Jdeen - ( Skizzen -) Wettbewerb für die Ausgestaltung per am Maxinftliansplatze zu eräujicnbcu Privatbauten ausgeschrieben. Die Konkurrenz war aus Architekterr beschränkt, welche in Innsbruck und Umgebung ansässig find. An der Konkurrenz beteiligten sich 15 Bewerber, darunter stellten sich zwei außer Konkurrenz. Das Preisgericht, welches in den letzten Tagen seines Amtes waltete, bestand ans fblgenben Herren: Obmann: Anton- Hellmessen, Architekt, k. k. Regierungsrat, Direktor der k. k. Staatsgewerbeschule ( Tiroler Künste lerbund); Alois Gattinger, Architekt, k. k. Fortbildungsschulinspektor ( Verband der Ingenieure und Architekten in Tirol); Bürgermeister Wilhelm Greil, Ing. Franz Maaß, k. k. Oberbaurat ( von, Gemeinderat der Stadt - Innsbruck entsendet): Architekt Eduard Klingler ( Vertreter des Stadtbauamtes), Alfons Mayr/ Architekt und Baumeister ( Techn. Klub Innsbruck), und Othurar Sehrig, k. k. Oberingenieur (Bauberatungsausschuß des Landesverkehrsrates in Tirol). Nach eingehender Prüfung der vorliegenden Arbeiten wurden vom Preisgerichte die ausgeschriebnen Preise in folgender Weise zuerkannt: I. Preis in der Höhe von 800 Kronen dem Projekte mit dem Motto: „ Achtung, Eisberg "; Verfasser die Herren Architekten V. Bai er und A. Payr, Professoren aü der hiesigen k. k. Staatsgewerbeschule. II. Preis im Betrage von 600 Kronen mit dem Motto: „ Nur keine Aufregung "; Verfasser die Herren Architekten A. Payr und V. Baier, Professoren an der k. k. Staatsgewerbeschule. III. Preis in der Höhe von 400 Kronen dem Entwurf mit dem Motto „ Hoch Innsbruck "; Verfasser die Herren Karl Ruetz, Architekt, und Josef Senn, Baumeister, technischer Vertragsbeamter beim Stadtbauamte. Die belobende Erwähnung wurde zuerkannt dem Projekte mit dem Motto „Deutschtiroler Heim "; Verfasser Theodor P r achensky, Bauleiter.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 2. Mai 1912, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9033-wettbewerb-fuer-bauten-am-maximiliansplatz-mit-preisvergabe-1912).

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