📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #80 (Buchseite 17, 1132–1134, Nachweis: 23 105):
„Herzog Heinrich der Stolze von Bayern, bricht im Kampfe mit Otto II. ins Inntal ein, zerstört Schloß Ambras und verwüstet die Gegend. Der „Pfarrer“ von Ambras übersiedelt auf eine jetzt verschwundene Burg in der Höhe von Aldrans.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 17: „Herzog Heinrich der Stolze von Bayern, bricht im Kampfe mit Otto II. ins Inntal ein, zerstört Schloß Ambras und verwüstet die Gegend. Der „Pfarrer“ von Ambras übersiedelt auf eine jetzt verschwundene Burg in der Höhe von Aldrans.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (9. Mai 1923, S. 7):
Ein blutiges Ningen um das Bistum Regensburg tobte zwischen 1182 bis 1134 selbst in unserer Gegend. Das erwähnte Grasenhaus wußte einem Mitglied diesen ersten bischöflichen Sitz im Herzogtum Bayern zu erwerben, während Herzog Heinrich der Stolze dieses Landes es für seinen Anhang zu gewinnen trachtet «. Ms ihm dies mißlang, überzog er das verhaßte Grafenhaus, an dessen Spitze damals Otto fl. stand, mit Krieg, brach auch ins Jnntal ein, eroberte und zerstörte Schloß Ambras und verwüstete di « Gegend aufs greulichst «. Er vermocht « allerdings nicht, sich in den Besitz des Bis- ttnns Ravensburg zu fetzen, hatte aber sonst seinen Gegnern riesigen Schaden zugefügt. Schloß Ambras wurde lange nicht wahr aufqe- baut. Der Pfarrer, der bisher in demselben gewohnt hatte, mußte nach A m p a ß übersiedeln, wo in der Höhe von Mdrans her über der Römerstraße ein « klein « Burg entstand, aber auch bald wieder verschwand, so daß heute nur der Flurname „ Durgsteig " cm sie erinnert.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 9. Mai 1923, S. 7, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9441-zerstoerung-schloss-ambras-durch-herzog-heinrich-1923).
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „im Herbst liefert der Hofmaler Melchior Stölzl das Hochaltarblatt mit den drei Kirchenpatronen Sebastian, Pirmin und Rochus, den Pestheiligen und vollzieht d …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der während der Pestzeit um die Krankenobſorge und um den Kirchenbau verdiente Arzt Dr. Paul Weinhart wird hier begraben. In den Jahren 1625 bis 1634 erſtehe …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 156: „Der Bgm. Georg Fellengibl legt den Grundstein für die im Pestjahr 1611 Sept. 21. von der Bürgerschaft auf dem Ratshause verlobte Erbauung einer Kirche an der …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 157: „Der Friedhof neben der Kirche dient beſonders als Begräbnisplatz für Soldaten, bis jener auf Pradlergrund beim „Militär-Friedhof“ eröffnet wird.“]
Originalt …
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