Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1547 Juli 16. · FISCHNALER-CHRONIK

Teilabbruch des Runden Türmls am Fallbach

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 30. November 1881 · Seite 5 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3812 (Buchseite 206, 1547 Juli 16., Nachweis: 81 4068): „Nach den großen Wasserschäden durch den Fallbach erhält er den Auftrag, das „Runde Türml“, welches er gemacht, etwas abzubrechen und dafür eine glatte Eckmauer zu errichten, um den Bachrunst gerade ziehen zu können. StA. Bericht über seine Nachfolger.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 206: „Nach den großen Wasserschäden durch den Fallbach erhält er den Auftrag, das „Runde Türml“, welches er gemacht, etwas abzubrechen und dafür eine glatte Eckmauer zu errichten, um den Bachrunst gerade ziehen zu können. StA. Bericht über seine Nachfolger.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (30. November 1881, S. 5): 4068 mehrere in der Hofkirche befindliche Statuen. Sein Sohn Gr egor erbat sich anno 152,8 den Garten, am Fallbach, um eine Gusshütte zu bauen und nannte diese „ Büchsenhausen ". Nachdem das röfstersche Geschlecht ausgestorben war, stnden wir die Reinhart ( 1624 ), Joh. Heinr. Wickrath (1684 ), die Kettelath ( 167! — 1748 ) als Besitzer der Gießerei. Nach den Letztgenannten werden Aug. Vital und endlich Peter Miller und sein Sohn Josef Georg Miller als Besitzer genannt. Die 4. Glocke, ursprünglich ron Fr. Kettelath 1148 gegossen, erlitt durch Sim. Peter Miller 1799 einen Umguss. Die 5. Glocke trägt am Schlag die Inschrift: Ex voto clango, v oco coetus, fanera plango ac pello orcinos aereasqne minas. Auch am Kranze und auf zwei Schildern sind Sprüche angebracht. Dieselbe goss Fr. Kettelath anno 1739. Die letzte und größte Glocke ( Ton E ) 19 Ztr. schwer, wurde von der Gemeinde anlässlich der Erhebung zur Pfarrei 1851 gestiftet und von Jos. Georg Miller als 227. opus gegossen. Sie trägt den Namen: Maria-Anna. ( Die letzterst 5 Glocken sind wieder alle auf dem neben der Nothkirche an der Friedhofmauer hergestellten aus dem alten Thurme herübergenommenen Klockenstuhle aufgehängt und können geläutet werden.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 30. November 1881, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/10989-teilabbruch-des-runden-tuermls-am-fallbach-1881).

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