Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
DREI AR TEN – EINE TODESGEFÄHRTE

Vorkommen der drei Giftschlangenarten in Tirol nach wissenschaftlicher Studie

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 21. August 1891 · Seite 4
Johann Gatterer wurde im Jahre 1628 beim Glockenhofe im Voldererwalde nächst Hall justificiert (Verbreitung der Giftschlangen in Tirol.) In Tirol und Vorarlberg kommen nur 3 Giftschlangen vor und zwar die Kreuzotter, die Wildund die Sandviper. Ueber das Vorkommen und die geographische Verbreitung dieser drei Schlangenarten hat Prof. Dr. W. K. v. Dalla Torre eine sehr gründliche Studie veröffentlicht. Hienach ist im nördlichen G knete unseres Kronlandes nur die gemeine Kreuzotter vorhanden, die namentlich auf dem Kalkgebiete des linken Jnnufers sehr häufig erscheint; doch fehlt sie auch dem Urgebirge nicht. Am Südfuße der Centralalpen tritt bei Bozen und Meran die Wildviper hinzu, von der ein Stück noch in der Höhe von 7000 Fuß gefangen wurde, und herrscht über die gleichzeitig noch vorkommende Kreuzotter ganz bedeutend vor. Im Gebiet von Bozen kommt endlich noch die dritte, am wenigsten verbreitete Art vor, die Sandviper, die gefährlichste von allen. Ein zweiter Verbreitungsherd dieses giftigen Reptils wurde bei Loppio beobachtet.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 21. August 1891, S. 4, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5474-vorkommen-der-drei-giftschlangenarten-in-tirol-nach-1891).

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THAL IM BERGSTURZ-TEMPO

Bergsturz aus Karmelitergraben bedroht Kusterthal und Pusterthalbahn

Innsbrucker Nachrichten · 2. September 1891 · S. 7 · Flüsse, Wetter & Naturgewalten

" Gm Sergstnrr Keim Mardviihl im Kusterthal. Aus Lienz. 31. August, wird der „ Prefle" berichtet: Das Gebiet zwischen den Stationen Thal und Lienz der Pusterthalbahn ist durch einen Bergsturz, der aus dem Karmelitergrabe …

EISIGE LUFT ENTZÜNDET ELMSFEUER

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