Uachkliinge jmr Gnlhülluilgsfeirr des Andreas Hofer - Denkwals. Verklungen ist die schöne Feier, mit der dem rdlen Sohn des Landes, dem berühmten Zeugen dynastischer Treue, die höchste Ehrung geworden. Es war ein wahrhaft nationales Fest, das zudem seine eigentliche Weihe durch die allerhöchste Anwesenheit Sr. Majestät erhielt. Wohl unvergesslich für einen jeden der Theilnehmer, musste besonders der glänzende und würdige Verlauf der Feier den nachhaltigsten Eindruck auf mich und meine Angehörigen zurücklassen, deren Familientradition sich mit dem Auftreten jener heldischen Gestalten während der Erhebung des Tiroler Volkes im Jahre 1809 in historischer Verbindung befindet. Aus den Reihen jener braven Männer, deren hochherzige Empfindungen und Thaten zu jenen Zeiten uns stets zur größten Dankbarkeit und Anerkennung verpflichtet hat, zeichnet sich besonders der biedere Landesschütze Josef Schweige! aus, der am denkwürdigen 12. April des Jahres 1809 meine Großmutter und ihr dreijähriges Söhnchen, meinen Vater, aus mehrfacher Lebensgefahr errettete. Durch einen in ihre Wohnung eingedrungenen Haufen Excedenten mit dem Tode bedroht, gelang es der außerordentlichen Kaltblütigkeit und Energie des im entscheidenden Momente durch Gottes Fügung herbeigekommenen Josef Schweigel, mit Gefährdung seines eigenen Lebens, meine Großmutter und ihr Söhnchen zu beschützen. In muthvollcr Weise geleitete sodann Josef Schweige! meine Großmutter durch die mit Kämpfenden angefüllten Straßen in das Haus ihrer Freundin, der Gräfin Helene Wolkenstein, gebornen Gräfin Spauer, wo sie vorerst ein bergendes Asyl gefunden. Unter dem Schutze des braven Mannes war es auch meiner Großmutter noch möglich, am selben Tage unerkannt in das Spital, an das Schmerzenslager meines schwerverwundeten Großvaters zu eilen. Nach den Aufzeichnungen meines gottseligen Vaters habe Josef Schweige! sich später wiederholt gegen ihn geäußert, er sei meinem Großvater zu großem Dank verpflichtet gewesen, und da er ihn nicht habe retten können, so habe er wenigstens des Obersten Frau und Kind retten wollen. Jedenfalls habe Schweiget, der sich 1842 als k. k. Amtsbote in Innsbruck noch am Leben befunden, eine etwaige Dankesschuld und sei sie auch noch so groß gewesen, in edelster Weise mit reichen Zinsen abgetragen. Zu meiner unaussprechlichen Freude fügte es der Zufall, dass ich während der Festtage Ende September d. I. den Sohn des braven Schweige! kennen lernte. Es ist dies der k. k. Zollamts- Assistent Herr Josef Schweige! zu Innsbruck, und erfülle ich nur einen Act der Dankbarkeit, wenn ich der hochherzigen That seines biederen Vaters hier des Näheren ehrend gedenke. Wie mir Herr Schweiget sagte, warsein Vater nicht aus dem Stubaithale, sondern aus Polingen im Landgericht Telfs gebürtig.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 11. Dezember 1893, S. 7, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/5740-ehrendes-gedenken-an-den-heldischen-landesschuetzen-josef-schweigel-1893).
(Andreas Hofer - Denkmal.) Das in der heutigen Nummer veröffentlichte 21. Verzeichnis der eingelaufenen Spenden für das Andreas Hofer- Denkmal auf dem Berge Jsel weist einen neuerlichen Zuwachs von 3309 fl. 87 kr. aus, s …
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der Geschütze die Hülle von dem Erzbilve des Tiroler Nationalhelden Hofer fallen wird. Auf dem Berg Jsel ist man vollauf mit den letzten Vorbereitungen für die morgige Festlichkeit und der Decoration des Festplatzes besc …
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