Eine Volksküchenfiliale Es ist eine feststehende Thatsache. dass unter den Wohlfahrtseinrichtungen für unbemittelte Bevölkerungslheile der Städte Volksküchen, Wärmestuben, verbunden mit Thce und Suppenanstalten, einen hervorragenden Platz einnehmen. Die Frage der Volksernährung, nämlich der zweckmäßigen, findet in den berufenen Kreisen nicht die Beachtung, die sie verdient. Innsbruck hat im Jahre 1875 unter dem fortschrittlichen und für das Volkswohl bedachten Bürgermeister Dr. Johann Tschurlschenthaler durch Gemeinderathsbeschluss die Wohlthat der SüAslaZ den 30 September 1899. Errichtung einer Volksküche für die minderbemittelten, armen und ärmsten Bewohner der Stadt erhalten und hat sich dieses humanitäre Institut dank der Gründer, vor allem des Bürgers Kiebach, der Stadtgemeinde, der Sparkasse, der opferwilligen Ehrendamcn, von denen mehrere Jahrzehnte lang demselben ihre Geduld, Mühe, Arbeitskraft und Aufmerksamkeit in selbstlosester Art widmen, *) in glänzendster Weise bewährt. Tauseilde und Abertausende haben den Vortheil und Wert der Volksküche kennen und viele davon ihn auch schätzen gelernt. Heute ist die Zeit, dass dies? Jmtttution weiter ausgebaut wird. Es ist angezeigt, bevor wir darauf einqehen, an dieser Stelle, die zur Förderung des Volksküchenwesens der Stadt beitragen soll, über den Zweck derselben einige Worte einzuschalten, und da dienen am besten die deS Ehrenpräsidenten des I. Wiener Volksküchenvereines. Dr. Josef Kühn, die derselbe seiner Schrift „ Die Wiener Volksküche " vorangesfillt hat. Sie lauten: „Die Volksküche soll im Dienste der öffentlichen Wohlfahrt unter Verzichtleistung auf jeden Gewinn n größeren gutbevöckerten Orten den Unbemittelten erleichtern, sich eine einfache, gesunde und nahrhafte Kost zu möglichst niederem Preise zu verschaffen, und zugleich der öffentlichen Armenpflege wie der Pcivatwohlthätigkeit die Hand bieten, gänzlich Ve ar te in zweckentsprechender Weise, durch Betheiligung mit Speisemarken, unterstützen zu können Die Volksküchen werden diesem Zwecke nur bei einer sorgfältigen, streng geordneten Verwaltung zu entsprechen vermögen, in diesem Falle aber der bürgerlichen Gesellschaft in wirtschaftlicher, in sanitärer und in socialer Beziehung wstenrliche Vorth ' ile bieten.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 30. September 1899, S. 3, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/6506-weiterbau-der-innsbrucker-volkskueche-zur-erleichterung-der-1899).
(Mädchenlyceum und Pensionat.) Am 10. April wird in der Villa Blanca hier eine neue Erziehungsanstalt für Mädchen eröffnet. Der Lehrplan ist nach dem uns vorliegenden Prospect der eines Mädchenlyceums und umfasst die bei …
befürworten. Wilten hat nun über 11. 000 Einwohner, und die Zahl der Schulkinder beläuft sich auf 1000; die nächste Nachbarschaft der Landeshauptstadt macht ihren Einfluss auf Theuerung der Wohnnungsverhältniffe und Lebe …
Aus Stadl und Land. (Die Gemeinderaths - Ergänzungsw ah len) fanden Samstag durch die Wahl des ersten Wahlkörpers ihren Abschluss und brachten einen vollständigen Sieg der fortschrittlich gesinnten Wählerschaft über die …
Die Lunge eines Neugeborenen ist rostnroth und vollkommen staubfrei; von dem Momente der Athmung durch die Lungen beginnt aber die Ablagerung von Staub in dieselben, die in der Regel, überwiegend aus Kieselsäure, dem Hau …
Medieninhaber und Herausgeber:
Fontes – Digitale Quelleneditionen zur Geschichte Tirols
[Name / Institution eintragen]
[Straße, PLZ Ort, Österreich]
Grundlegende Richtung (Blattlinie):
Wissenschaftlich-historische Dokumentation und digitale Erschließung gemeinfreier historischer Pressetexte aus dem Raum des historischen Tirols.
1. Grundsatz: Die Nutzung von chronik.fontes.at ist ohne Registrierung möglich. Es werden keine Werbe- oder Analyse-Tracker und keine Marketing-Cookies eingesetzt.
2. Server-Betrieb: Beim Aufruf der Website werden technisch notwendige Verbindungsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Ressource) kurzzeitig auf unserem europäischen Server (Hetzner Online GmbH, Deutschland) zur Betriebssicherheit verarbeitet (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
3. Externe Faksimile-Einbindung (IIIF): Beim Öffnen der Original-Zeitungsseite lädt Ihr Browser Bildkacheln direkt vom IIIF-Bildserver der Österreichischen Nationalbibliothek (iiif.onb.ac.at) bzw. verweist auf die Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.
4. Betroffenenrechte: Auskunfts- und Löschungsanfragen richten Sie jederzeit formlos an die im Impressum genannte Kontaktadresse.
Historische Zeitungstexte: Sämtliche wiedergegebenen Originalartikel entstammen historischen Zeitungsausgaben des 19. und frühen 20. Jahrhunderts (insbesondere den Innsbrucker Nachrichten, 1854–1913) und sind urheberrechtlich gemeinfrei.
Digitalisate & OCR-Grundlage: Die digitalen Faksimiles und Volltextgrundlagen basieren auf den Beständen der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol (ULB Tirol) sowie von ANNO – AustriaN Newspapers Online (Österreichische Nationalbibliothek).
Die Tiroler Zeitungschronik bewahrt den authentischen Wortlaut und die historische Rechtschreibung der Originalquellen vor und nach der II. Orthographischen Konferenz von 1901.
Um die historischen Spaltentexte digital zugänglich zu machen, erhält jeder Originalartikel redaktionell eine Hauptüberschrift im zeitgenössischen Chronikstil des 19. Jahrhunderts sowie eine moderne Dachzeile zur raschen thematischen Orientierung.
Bitte zitieren Sie stets die zugrunde liegende historische Originalausgabe mit Erscheinungsdatum und Seitenzahl, ergänzt um den Permalink der Chronik:
Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
Sie haben einen OCR-Lesefehler im historischen Fraktursatz entdeckt oder möchten auf einen bemerkenswerten Zeitungsbericht hinweisen?
Schreiben Sie uns gerne an redaktion@fontes.at unter Angabe des Erscheinungsdatums oder des Artikel-Direktlinks (#artikel=...).
✎ Korrektur-ModusKlicke in jede Überschrift oder Transkriptions-Zeile (Enter = nächste Zeile, Shift+Enter = Zeile teilen)
Gesammelt: 0 Artikel|
Gesammelte Änderungen in Tabelle article_edits
Diese Korrekturen sind in der Zwischen-Tabelle gespeichert. Mit Klick auf „Jetzt in Live-DB schreiben“ werden sie atomar in chronik_events_live.db samt Volltextindex übernommen.