Die mit Beschlag belegten Zeichnungen, Schleiften und Briefe haben bisher keinerlei bestimmten Anhalt dafür ergeben, daß ytachdruS verboten.) Das Vrandgräberfeld in Wörgl. Wörgl, 12. Juli. Nach den eingehenden Forschungen des einheimischen Gelehrten Ho ' frat Professor Dr. F. R. v. Mieser in Innsbruck, war unsere Geigend schon in jenen längst vergangenen Zeiten gut bevölkert, als Moses ntit seinen Leuten dien Manderstab ergriff, um das Pharaonenland mit einem besseren zu vertauschen, das Von Milch und Honig floß; denn schon seit dem! Jahre 1800 v. Chr. wurden in der heutigen Fraktion Egerwd ' orf die Leichen der heidnischen Ein und Um! - wohner, oft sankt Roß und Wagen, feierlich verbrannt und deren Ueberreste mit verschiedenen Beigaben und unter allerlei Zeremonien der ungeweihten Erde übergeben. Die Einheimischen kennen die Stelle und Fremde finden sie leicht. Mir bleiben zunächst ' Von Wörgl weg auf der Reichsstraße; }/£ Stunde unterhalb des geschlossenen Marktes * erreichen wir den Masthof zum Spitzer und gegen 130 Schritte später zweigt rechts der Fahrweg nach Mopsgarten ah. Wr folgen ihM; er fsthrt uns zunächst in der Richtung des Tales, biegt dann senkrecht gegen den Berg hin ab, um uns beim stattlichen Egerndorfer Bauernhof viMeiMfühi ^ n Md bald, Meder unter starker WegmP jene Richtung einzuschlagen, die er anfangs hätte. Diesen letzten Bug nun haben wir in 3 bis 4 Minuten erreicht und. machen Halt, Hier durchsticht die Straße eine in der Talrichtung ' verlaufende Terrasse, die, ungefähr 2 Meter mächtig, das klassische Brandgräberfeld von Wörgl darstellt. Gleich links vom Wege, wo er die Terrasse zu dnrchschneiden beginnt, bemerken wir eine mit Gras verwachlsene, Muldenartige Vertiefung in der Böschung; es ist die Stelle, wo im Jahre 1838, also vor 80 Jahren, Sch! otker ausgehoben Und dabei a cht römische Aschenurnen ans Tageslicht gebracht wurden mit Münzen von den römischen Kaisern Domitian ( 81 bis 98) und Hadrian (117 bis 138). Da ist das römische Brandgräberfeld vvn Wörgl. Rechts vom Wege ist der klassische Boden, der in der archäologischen Literatur als Egerndorfer Wald oder Waldele bekannt ist. Da ist das v orrö mische Brandgräberfeldvon Wörgl, Bor 70 Jahren wurden hier zahlreiche Brandgräber aus der jüngeren Bronzezeit ( 1800 bis 1000 v. Ehr.) und aus der älteren Eisenzeit 'oder Hallstattperiode ( 1000 bis 400 V. Chr.) aufgedeckt; aus der nachfolgenden jüngeren Eisenzeit oder La Tene - Periode liegen vorläufig noch keine Funde vor.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 14. Juli 1913, S. 1, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9383-brandgraeberfeld-in-woergl-mit-roemischen-und-vormaennischen-funden-1913).
Was Menschenhand und Verwitterung nicht vernichtete, vollbrachte in Jahrhunderten der reißende Debantbach. Noch, im 16. Jahrhundert überragten verschiedene Bautenreste sichtbar den Boden. Heute liegt alles unter diesem, …
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Wie das Ausland darüber urteilt. Me wissenschaftliche Zeitschrift „ Natur und Kultur ", welche in München erscheint, bringt im 15. Heft, Seite 477 ff. folgende interessante Besprechung v! on Agunt: Mm meisten reizen uns …
Die Versicherung ist gering. (Antike Gräber.) Aus Zirl, 17. Mai, schreibt man uns: Beim Baue eines Hauses am Feldgelände unterhalb der Ruine Fragenstein wurden mehrere Skelette ausgegraben und dabei auch einige Waffen ge …
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