📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929)Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #79 (Buchseite 17, 1078–1098, Nachweis: 96 209; 13 194):
„Otto I. von Andechs erscheint als erster Graf im Inntal. Unter ihm und seinem Sohn Otto II., der den Besitz an der Sill vergrößerte, wird 1130 auch das Schloß „Homeras“ (Ambras) erwähnt.“
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[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 17: „Otto I. von Andechs erscheint als erster Graf im Inntal. Unter ihm und seinem Sohn Otto II., der den Besitz an der Sill vergrößerte, wird 1130 auch das Schloß „Homeras“ (Ambras) erwähnt.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (12. September 1896, S. 2):
Das von Inn und Sill umspülte Dreieck war Eigenthum des Laurentius-Gotteshauses, um das ein so ansehnlicher Ort ( Wiltina, entsprechend dem römischen Veldidena ) sich ausbreitete. Am linken Jnnufer und auch am rechten ostwärts des Sillflusses, sowie am Mittelgebirge lag andechsischer Besitz von solcher Ausdehnung und Bedeutung, dass schon Otto II. von Andechs ( um 1078 ) sich Gras von Ambras nannte. 1140 übergab Bischof Reginbert von Brixen die bisherig; Laurentius- kirche mit zahlreichen Liegenschaften dem Prä- monstratenserorden. Dass diese Gegend der passende Wandererstrom nach Italien in stetiger Zunahme begriffen war, scheint auch das frühzeitige Vorkommen einer Jakobskapelle an der Stelle der Innsbrucker Pfarrkirche, anzudeuten: ein kleines Gotteshaus zu Ehren des Patrons der wandernden Leute. Hatte damit der gebietende Abt auf seinem Grund und Boden dem Reisevolke eine Stätte der Andacht errichtet, so standen gleich jenseits des Wassers unter andechsischem Schirm an den untersten Lehnen Häuser und Hütten, um jenem primitiven Verkehre zu genügen, der sich naturnothwendig an dieser immer mehr frequentierten Uebergangsstelle herausbildete.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 12. September 1896, S. 2, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9686-erste-grafen-von-andechs-im-inntal-1896).
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(Interessante Funde in Martinsbühel.) Aus Zirl 9. ds. wird uns geschrieben: Die am Fuße der Martinswand malerisch gelegene Erziehungsanstalt Martinsbühel, welche seit Juni 1888 besteht und deren Zöglinge unter Oberleitun …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 237: „Antrag zur Verlegung der Gemeinderats-Sitzungen aus dem Rathaus in den „Adlersaal“.“]
Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (5. September 1896, S. 1):
Al …
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 24: „Herzog Siegmund erklärt anstatt der Residenz in der Burg zu Meran seinen Sitz in J. zu nehmen und die Stadt durch die Verleihung eines Wochenmarktes zu begnad …
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Innsbrucker Nachrichten, [Datum], S. [Seitenzahl], digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/#artikel=[ID]).
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