Zeitgenössische Originalberichte aus Nord-, Ost-, Süd- und Welschtirol
Tiroler Zeitungschronik
HISTORISCHER RÜCKBLICK AUF 1582 Dez. 31. · FISCHNALER-CHRONIK

Vergütung der Bauten des Baumeisters Luchese

Innsbrucker Nachrichten · Erscheinungsdatum: 14. Februar 1923 · Seite 5 · #Fischnalerchronik
📜 Quelle & Konkordanz: Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik (Bd. I, 1929) Aus Fischnaler-Quellenindex erschlossen
Regest #3922 (Buchseite 218, 1582 Dez. 31., Nachweis: 94 135; 13 170; 21 69; 23 36): „Der Baumeister Luchese erhält hiefür und die von ihm als Zuflucht bei Erdbeben aus Holz hergestellte Burg, genannt die „Ruhelust“ nächst der Reitschule zum Hofgarten, sowie die aus Stein errichtete, dem hl. Leopold geweihte Kapelle samt einer hohen Aussichtswarte von der fürstlichen Kammer 8643 fl. vergütet.“ · In der Fischnaler-Gesamtansicht öffnen →
[Regest bei Konrad Fischnaler, Innsbrucker Chronik I, S. 218: „Der Baumeister Luchese erhält hiefür und die von ihm als Zuflucht bei Erdbeben aus Holz hergestellte Burg, genannt die „Ruhelust“ nächst der Reitschule zum Hofgarten, sowie die aus Stein errichtete, dem hl. Leopold geweihte Kapelle samt einer hohen Aussichtswarte von der fürstlichen Kammer 8643 fl. vergütet.“] Originaltext der Innsbrucker Nachrichten (14. Februar 1923, S. 5): Gleichheit sei Naturgesetz. Die Natur hat keine Gleichheit. Ihr oberile « Gesetz bildet der Gehorsam > uid die Abhängigkeit. Banveuargue ». Ae SMiifit Der Wen Mennwit Wer» Min « ll. in ünnsM. Nach dem Tode der Philippine Welser begann die Bautätigkeit am Innsbrucker Hofe zu verebben; es wur den zwar noch die Ruhelust, das Ballhaus, einige nüchterne Kapellen sowie die Kapnzinerkirche errichtet, aber die Blütezeit der Innsbrucker Bau-und Steinmetztunst war vorüber, sie flammte nur einmal noch durch C o l l i n s Meisterhand aus: beim Grabwerke des Erzherzogs. Für die Steinmetzen gab es damals eine schlimme Zeit. Die im Innsbrucker Staatsarchive liegenden Bittschriften „ um Arbeit " geben hievon Kunde * ). In einem dieser Gesuche wenden sich der Steinmetzmeister Bernhard B e-rangin und sein Gehilfe Baptist Reich an den Erzherzog und teilen ihm mit, daß sie die Arbeiten am Schlosse Thurneck schon vor sechs Wochen beendeten und sich vergebens an den Hofbaumeister L u ch c s e mit der Bitte um weitere Beschäftigung wandten; auch bei Meister „ Collina " seien sie gewesen, aber Colltna habe schon zwei Gesellen, den Adam und den T h o m a n in Sold genommen.
Quellenangabe & Zitierlink:
Innsbrucker Nachrichten, 14. Februar 1923, S. 5, digital erschlossen in: Tiroler Zeitungschronik (https://chronik.fontes.at/tirol/artikel/9904-verguetung-der-bauten-des-baumeisters-luchese-1923).

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